A Free Template From Joomlashack

A Free Template From Joomlashack

110 Kilometer zu Fuß von der Rhön nach Oberfranken PDF Drucken E-Mail
Drei Tage lang waren Mitglieder der Pfarreiengemeinschaft Kreuzberg Bischofsheim zu Fuß unterwegs, um zum oberfränkischen Wallfahrtsort Vierzehnheiligen zu pilgern. Mit dabei auch Pfarrer Manfred Endres und Pater Augustin und natürlich das Wallfahrtsbild der Bischofsheimer, eine Rundsäule, auf der die vierzehn Nothelfer dargestellt sind. Insgesamt legten die Frauen und Männer dabei einen Weg von rund 110 Kilometer zurück. Hintergrund dieser Wallfahrt ist die Entstehung der neuen Pfarreiengemeinschaft „Kreuzberg-Bischofsheim“, der insgesamt sechs Pfarrgemeinden angehören. Ziel der neubegründeten Wallfahrtstradition soll es sein, die Gemeinschaft zu stärken.

Darauf ausgerichtet ist auch das Motto der Wallfahrt „Aufbruch und Anfang – Gemeinsam auf dem neuen Weg gehen“.  Diesen neuen Weg gehen setze vor allem voraus, sich auf diesen Weg einzulassen. Das gemeinsame Gebet, der gemeinsame Pilgerweg sei dazu hilfreich und wichtig, hieß es bei der Wallfahrt. Drei Tage waren die Wallfahrer aus der oberen Rhön unterwegs und absolvierten am ersten Tag gleich eine Gewaltstrecke von etwa 40 Kilometer. Von Bischofsheim ging es nach Bad Königshofen, wo die Wallfahrer am Freitagabend gegen 17.30 Uhr am Radweg von Pfarrer Karl Feser begrüßt und mit den Ministranten zur Stadtpfarrkirche geleitet wurde. Zum Einzug läuteten denn auch alle Glocken der Kirche während die Pilger singend und betend in den „Grabfelddom“ einzogen.

Hier hieß der Bad Königshofener Geistliche alle Rhöner ganz herzlich willkommen und verwies darauf, daß Bad Königshofen seit 1946 eine Männerwallfahrt nach Vierzehnheiligen habe. Es sei schön, daß nun von Bischofsheim eine neue Wallfahrtstradition begründet wurde, die ihre erste Etappe in Bad Königshofen hat. Danach wurden die Wallfahrer von den einzelnen Quartiergebern abgeholt bevor es am Samstagmorgen von der Stadtpfarrkirche nach Ipthausen ging. Hier feierte man mit Pfarrer Manfred Endres, Pater Augustin und Pfarrer Karl Feser den morgendlichen Wallfahrtsgottesdienst. Danach führte der Weg auf dem Wallfahrtsweg der Königshöfer über Unteressfeld und Sternberg zur einstigen deutsch-deutschen Grenze. Hier war ein kurzer Halt am Wallfahrtskreuz der Bad Königshofener Wallfahrt. Danach ging es weiter über Rieth in Thüringen bis nach Seßlach.

In Seßlach bezogen die Rhöner dann wieder Quartier. An diesem Tag legten sie übrigens wieder knapp 40 Kilometer zurück. Bereits in Ipthausen hatten sich weitere Wallfahrer aus der Pfarreiengemeinschaft angeschlossen und in Seßlach kamen noch einmal weitere Pilger aus der oberen Rhön dazu. Am gestrigen Sonntagmorgen ging es dann zum Ziel, der Basilika Vierzehnheiligen. Über den Banzer Berg, Schloß Banz erreichte man am Nachmittag das Gotteshaus, wo man feierlich empfangen wurde. Um 16 Uhr fand der Wallfahrtsgottesdienst statt. Danach blieb Zeit zum gemütlichen Beisammensein und Ausruhen, bevor der Bus gegen 19 Uhr die Wallfahrer wieder zurück nach Bischofsheim und die umliegenden Ortschaften brachte. Mit dabei hatten die Pilger der oberen Rhön aber auch eine starke Musikkapelle und natürlich Mitglieder des Roten Kreuzes, die, zumindest auf der ersten Etappe von Bischofsheim nach Bad Königshofen noch wenig zu tun hatten. „Ein paar Blasen an den Füßen mußten behandelt werden.“

Quelle: Hanns Friedrich
 
 
Joomla 1.5 Templates by Joomlashack