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Beginn der Karwoche PDF Drucken E-Mail

kreuzverhüllungAm gestigen Sonntag wurde in den katholischen Kirchengemeinde der Passsionssonntag begangen. Es war dies der vorletzte Sonntag vor dem Osterfest und hat seinen Namen von der Passion, dem Leiden (Christi), dessen Endphase am nächsten Sonntag, dem Palmsonntag, mit dem Einzug in Jerusalem beginnt. Damit begann die Karwoche, die Zeit zwischen Palmsonntag und Ostern. Die Verhüllung der Kreuze und Bilder in den Kirchen ist seit dem Frühmittelalter belegt. Im Messbuch von 1570 wurde dieser Brauch sogar zu liturgischem Recht: "Vor der ersten Vesper des Passionssonntages werden die Kreuze und Bilder verhüllt." Was steckt dahinter, daß die Kirche in den letzten beiden Wochen der österlichen Bußzeit ihre Kreuze mit einem violetten Tuch verhüllt, um schließlich am Karfreitag eine feierliche Kreuzenthüllung vorzunehmen? Ursprünglich waren es Triumphkreuze, die man verhüllte. Sie zeigten Jesus als König am Kreuz und umgaben ihn mit kostbaren Edelsteinen. Das aber störte sozusagen, wenn man seines bitteren Leidens und Sterbens gedenken wollte. Aber auch die späteren, ganz und gar drastischen Darstellungen des Gekreuzigten sollten für eine Weile dem Blick der Gläubigen entzogen werden, weil fromme Sehgewohnheiten sie womöglich entschärfen und zum bloßen Andachtsgegenstand verharmlosen könnten. Der Brauch der Kreuzverhüllung erfährt aber auch noch eine tiefere Bedeutung, wenn man an die Verpackungs- und Verhüllungskunst des Berliner Reichstags des Künstlerpaares Christo Juracheff und Jeanne Claude denkt. Durch Verbergen wollten sie gleichsam auf das Wesentliche hinweisen, das sozusagen nur noch verhüllt sichtbar wird.

Quelle: Hanns Friedrich

 

 
Willi Pflüger Sonderausstellung in der Schranne PDF Drucken E-Mail
Dem Künstler und Kunsterzieher Willi Pflüger, der viele Jahre im Gymnasium Bad Königshofen tätig war, ist die neue Sonderausstellung im Archäologischen Museum gewidmet, die am Samstag eröffnet wird. Rund 100 Werke des 1979 Verstorbenen werden gezeigt, die in dieser Woche von Christine Wehe-Bamberger, Gudrun Pflüger und Willi Pflüger ausgepackt wurden.

Seine Spuren hat der Künstler überall im Grabfeld hinterlassen. Es entstanden unzählige Bilder, Keramiken und grafische Werke wie Linolschnitte, Radierungen, Zeichnungen, Siebdrucke und Illustrationen. Als „Kunst am Bau“ schmücken seine Werke die Aussegnungshallen in Sulzfeld, Obereßfeld und Höchheim. Passend zu dem Höchheimer Relief komponierte Veit Erdmann-Abele aus Reutlingen ein Stück für fünf Bläser „Licht.blaugrün“, das bei der Vernissage am Samstag in Bad Königshofen von einem Ensemble der Berufsfachschule für Musik unter der Leitung von Rüdiger Schemm uraufgeführt wird.
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Gymnasiasten aus Suhl und Würzburg im Grenzmuseum PDF Drucken E-Mail

„Wir können die deutsch Teilung nicht nachvollziehen“

schülergruppeSichtlich beeindruckt reagierten Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse des Friedrich-König-Gymnasiums aus Würzburg und die 12. Jahrgangsstufe des Gymnasiums Suhl an der einstigen deutsch-deutschen Grenze. Für sie, die zum Zeitpunkt der Grenzöffnung noch nicht einmal geboren waren, ist es unvorstellbar, daß Deutschland einmal durch eine Grenze geteilt war, bei der Menschen der Weg in den Westen sogar mit der Schusswaffe verwehrt wurde. Ein solches Seminar, das erstmals von der Akademie Frankenwarten und der Volkshochschule Suhl gemeinsam veranstaltet wurde, habe gezeigt, wie wichtig es ist, daß es Einrichtungen wie das „Museum für Grenzgänger“ in Bad Königshofen gibt und vor allem original Reste von einstigen Grenzanlagen, sowie zahlreiche Zeitzeugen, sagte Stephanie Böhm von der Akademie Frankenwarte in Würzburg

Interessant und vor allem einmal authentisch fanden die Schülerinnen und Schüler die Information im Museum für Grenzgänger und dann an der ehemaligen Grenze. Bei Rieth in Thüringen da ist noch ein Stück Grenzanlage mit Metallgitterzaun, Kfz-Sperrgraben und Kolonnenweg erhalten. Die Seminarteilnehmer – sichtlich beeindruckt, ja fast nachdenklich. Es sei schwer zu verstehen, daß Deutschland einmal geteilt war, daß es eine Grenze gab, die nicht zu überwinden war. „Wir sehen das Deutschland heute als ein Ganzes und können uns das alles gar nicht vorstellten, vor allem, daß die Menschen in der DDR regelrecht eingesperrt waren.“
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Eine Spende die sich auszahlen wird PDF Drucken E-Mail
SchecküberreichungEinen Scheck über 1.000 Euro hat Mathias Gerstner, Kassier des Vereins für Heimatgeschichte im Grabfeld, Gebietsleiter der Genobank Rhön-Grabfeld an den Vorsitzenden des Vereins für Heimatgeschichte im Grabfeld e.V., Hanns Friedrich, überreicht. Die zahlreichen Aktivitäten des Geschichtsvereins und letztendlich auch die zahlreichen Angebote, die aus Anlaß „20 Jahre Grenzöffnung“ und „20 Jahre Wiedervereinigung“ vom Verein angeboten werden, seien Anlaß gewesen, diesen Betrag zu spenden, sagte Gerstner. Der Betrag komme genau richtig, lachte der Vorsitzende und meinte, daß man dies unter anderem für die Finanzierung der Veranstaltungen aber auch für weitere Anschaffungen im Museum für Grenzgänger verwenden wird. Sein Dank galt der Genobank Rhön-Grabfeld und hier Gebietsleiter Mathias Gerstner. „Solche Kassiere hat man in einem Verein gerne, die gleich Spenden in solcher Höhe mitbringen,“ sagte der Vorsitzende des Vereins für Heimatgeschichte im Grabfeld.

Foto: Hanns Friedrich
 
Neuer Bürgermeister Schlüsselübergabe PDF Drucken E-Mail

In luftiger Höhe direkt am großen Stadtwappen des Maibaums am Marktplatz von Bad Königshofen hat Bürgermeister Clemens Behr am Mittwochabend offiziell die Schlüsselübergabe an seinen Nachfolger Thomas Helbling vollzogen. Im Korb der neuen Feuerwehrdrehleiter ließen sich Behr und Helbling nach oben fahren, wo Behr dem neuen Bad Königshofener Bürgermeister alles Gute, eine erfolgreiche Arbeit und ein glückliches Händen für „unser geliebtes Bad Königshofen“ wünschte. Unter dem Beifall der zahlreichen Gäste, die dem Aufzug des Maikranzes durch die Feuerwehr mitverfolgten, setzte Clemens Behr damit einen etwas außergewöhnlichen Schlusspunkt unter seine 18-Jährige Amtszeit als Bürgermeister der Stadt Bad Königshofen. Nun will der bisherige Bürgermeister kürzer treten, seinen Hobbys nachgehen und vor allem ausspannen. Ganz klar, daß jeder ihm für den neuen Lebensabschnitt alles erdenklich Gute wünschte. Auf die Idee dieses Abschieds ist Bürgermeister Behr bei der offiziellen Segnung der Drehleiter am Wachende gekommen. Foto: Friedrich

 
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