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Jugendkulturwochen in Bad Königshofen und Mellrichstadt

foto von den mitwirkenden vor der schranneDie Jugendkulturwochen finden nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr jetzt zum zweiten Mal statt und haben mit der vhs Rhön und Grabfeld einen neuen Kooperationspartner gefunden. Diesmal besteht das veranstaltende Netzwerk aus der Stadt Bad Königshofen, den Museen in der Schranne und dem JuZ (Jugendzentrum) mit Integrationsprojekt in Bad Königshofen sowie der vhs und findet sowohl in Mellrichstadt als auch in Bad Königshofen statt. Am Mittwoch stellten die Hauptorganisatoren das interessante Programm für Kinder und Jugendliche vor, das die Ferienprogramme in beiden Städten ergänzen wird.

Kinder und Jugendliche sind zu sehr unterschiedlichen Workshops und Veranstaltungen eingeladen, die nicht nur Beschäftigung für „Daheimgebliebene“ sein sollen, sondern die Teilnehmer auch mit Kunst und Kultur vertraut machen. Möglichkeiten, sich einzubringen, eigene Talente zu entdecken und mitzugestalten werden geboten, als erwünschter Nebeneffekt wird auch die Schwellenangst vor Museen bekämpft. Museumsleiter Andreas Rottmann hat schon bemerkt, dass durch die Veranstaltungen, die gemeinsam mit dem JuZ bisher gelaufen sind, einige Kinder inzwischen eine ganz andere Beziehung zum Museum bekommen haben. Auch die Fotoausstellung „Mein zweites Ich“, an der die Jugendlichen vom JuZ beteiligt waren, bedeutete für die Mitwirkenden eine tolle Erfahrung, weil sie Kultur mitbestimmen und gestalten konnten. Sie wird bald abgebaut und in Mellrichstadt als eine der ersten Veranstaltungen in den Jugendkulturwochen im Bürgerhaus eröffnet. Eine Fortsetzung der beliebten Fotoprojekte ist bereits in Bad Königshofen in Arbeit. Unter dem Titel „24 Stunden“ wird eine neue Ausstellung zusammengestellt, in die Jugendlichen „ihre“ Stadt rund um die Uhr zeigen. Die Eröffnung dieser Ausstellung am 24. August wird die erste Veranstaltung in den Jugendkulturwochen in Bad Königshofen sein.
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Fotoausstellung - Mein zweites ICH PDF Drucken E-Mail

Vernissage:
Museen in der Schranne, Bad Königshofen i. Grabfeld: Do, 09.07.2009
vhs-Galerie, Mellrichstadt: Di, 04.08.2009

Ausstellung:
Museen in der Schranne, Bad Königshofen i. Grabfeld: 09.07.2009 bis 03.08.2009
vhs-Galerie, Mellrichstadt: 04.08.2009 bis 08.09.2009
Museen in der Schranne, Bad Königshofen i. Grabfeld: 09.09.2009 bis 18.09.2009

 

 

Momentan laufen die letzten Vorbereitungen für die beiden Nachwuchskünstler Thomas Hälker und Daniel Schreiber für ihre erste Fotoausstellung auf Hochtouren. Die Fotokünstler haben gemeinsam das Projekt „Mein zweites ICH“ mit dem JuZ, dem Jugendzentrum in Bad Königshofen, ins Leben gerufen und mit der Verantwortlichen Renate Knaut und den Jugendlichen eine Fotostrecke geschaffen, die ab Donnerstag im Museum in der Schranne zu bewundern ist.

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Uwe Kirchner zum 9. November: „Ich genieße es nicht mehr eingesperrt zu sein“ PDF Drucken E-Mail
Rund um das Thema „Es war einmal die DDR“ drehten sich die Gespräche bei einem Diskussionsabend im „Museum für Grenzgänger“ in Bad Königshofen. Natürlich wurden da nicht nur Erinnerungen an die Zeit des „eisernen Vorhangs“ wach, sondern auch an den 9. November 1989, als Günter Schabowski verkündete, daß, so wie er das sehe, die Grenzen gefallen sind. Bürgermeisterin Heidi Bärwald aus Schlechtsart: „Wir haben das zwar gehört, aber nicht glauben können.“ Deshalb sei man auch erst einige Tage später in den Westen gefahren. Es gab zu diesem Zeitpunkt auch erste Beziehungen mit Eyershausen, die allerdings etwas eingeschlafen sind, die man aber wieder aufleben lassen möchte.
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30 Millionen D-Mark als Begrüßungsgeld an DDR-Bürger gezahlt PDF Drucken E-Mail
Als höchst interessant und informativ stellte sich eine Diskussionsrunde zum Thema „Es war einmal – Die DDR“ im Museum für Grenzgänger in Bad Königshofen heraus. Da erfuhr man zum Beispiel, daß im Landkreis Rhön-Grabfeld rund 30 Millionen D-Mark nach der Grenzöffnung 1989 als Begrüßungsgeld an DDR-Bürger bezahlt wurden. Altlandrat Dr. Fritz Steigerwald berichtete, daß er selbst 80.000 D-Mark in einer Plastiktüte in seinem Auto von einer Bank in Bad Kissingen zum Auszahlungsort nach Mellrichstadt transportierte. Was bislang auch nicht bekannt war: Daß sich nämlich DDR-Bürger bedankten und zwar per Postkarte, aber auch durch kleine Geschenke, wie selbstgehäkelte Deckchen oder selbst gemalte Bilder. Uwe Kirchner, heute Pressesprecher am Landratsamt in Meiningen hatte, nachdem er das Begrüßungsgeld erhalten hatte, als Dankeschön 20 DDR-Mark an das Landratsamt nach Fulda geschickt. Denn dort ging er zum ersten Mal über die geöffnete Grenze.
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Zwischen Kelten und Germanen Nordbayern und Thüringen im Zeitalter der Varusschlacht PDF Drucken E-Mail
Eine Ausstellung der Archäologischen Staatssammlung München und desThüringischen Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie mit Museum für Ur- und Frühgeschichte Thüringen in Weimar

18. Juni – 13. September 2009
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